Ampfer (Stumpfblättriger Ampfer / Wilder Sauerampfer)
Rumex obtusifolius / Rumex acetosa
Pferd
Gering
Zugang sperren und das Pferd beobachten; beim ersten Anzeichen anrufen. Sehr große Mengen über mehrere Wochen aufgenommen (oft, wenn nichts anderes mehr auf der Weide vorhanden ist).
Equio informiert, stellt keine Diagnose. Rufen Sie im Zweifel Ihren Tierarzt.
Was jetzt zu tun ist
- Gegenmittel
- Kein spezifisches Gegenmittel. Symptomatische Behandlung und bei Bedarf Unterstützung der Nieren/Knochen.
- Zeit bis zu Anzeichen
- Mehrere Wochen bis mehrere Monate für chronische Effekte.
- Prognose
- Sehr gut. Schwere Fälle bei erwachsenen Pferden sind selten, da sie dafür ausschließlich diese Pflanze fressen müssten.
- Von der befallenen Weide entfernen.
- Auf tierärztlichen Rat Kalzium ergänzen, wenn Zittern beobachtet wird.
Ihr Steckbrief
- Höhe
- 30 cm – 1.5 m
- Blütezeit
- Juni bis September.
- Giftige Teile
- Blätter (besonders frische).
- Giftstoff
- Oxalsäure und Oxalate
- Standort
- Überweidete Wiesen, verdichtete Böden, Trittflächen (um Raufen/Tränken), stickstoffreiche Böden.
- Bodenzeiger
- Verdichtete (sauerstoffarme) Böden, Überweidung, Stickstoff- und Kaliumüberschuss.
- Regionen
- Ganz Europa, Kosmopolitisch
- Im Heu
- Ja — bleibt getrocknet giftig
- Schmackhaftigkeit
- Gering (saurer/herber Geschmack). Wird bei Grasmangel gefressen oder, kurioserweise, von manchen Pferden, die eine Vorliebe für die Säure des Sauerampfers entwickeln.
Wann das Risiko steigt
April bis Oktober.
Auf der Weide erkennen
Klette (Blätter viel größer und behaarter), Aronstab (Blätter glatt und pfeilförmig, aber stark giftig). — geruch : leicht säuerlich beim zerreiben, besonders bei rumex acetosa.
- Große, breite Blätter (Rumex obtusifolius) oder pfeilförmig (Sauerampfer).
- Aufrechter, zäher Stängel, der im Spätsommer rotbraun wird.
- Samen in dichten, rotbraunen Trauben, die lange im Winter haften bleiben.
Worauf Sie achten
Chronische (kumulative) Toxizität aufgrund der Anreicherung von Oxalaten.
Dosis : Chronische und massive Aufnahme über mehrere Wochen (mehrere Kilogramm frischer Blätter pro Tag).
- Leichter bis mäßiger Durchfall
- Muskelzittern (verbunden mit dem Kalziumabfall im Blut)
- Trüber oder bluthaltiger Urin (Nierensteine)
- Abmagerung bei chronischem Verzehr
- Allgemeine Schwäche
Wer betroffen ist
Andere Tierarten : Giftig für Schafe (sehr anfällig für Nierensteine) und Rinder.
Bei tragenden Stuten : kalziummangel, potenziell schädlich für die fötale Entwicklung.
Sie loswerden
Methode : Manuelles Ausreißen der Pfahlwurzel vor der Blüte. Wiederholtes Mähen. Überweidung vermeiden.
- Eine gute Weidepflege aufrechterhalten, um Überweidung zu vermeiden.
- Die Pflanze identifizieren und entfernen, bevor sie Samen ansetzt.
- Eine ausgewogene und vielfältige Fütterung für Pferde sicherstellen.
Häufig gestellte Fragen
Kann Equio Ampfer (Stumpfblättriger Ampfer / Wilder Sauerampfer) anhand eines Fotos identifizieren?
Es kann helfen, visuelle Hinweise zu ordnen, aber die Identifizierung einer Pflanze sollte mit Vorsicht erfolgen, wenn die Gesundheit des Pferdes auf dem Spiel steht.
Ist Ampfer (Stumpfblättriger Ampfer / Wilder Sauerampfer) im Heu gefährlich?
Dieses Merkblatt weist auf Vorsicht beim Heu hin. Isolieren Sie verdächtiges Futter und holen Sie professionellen Rat ein, falls eine Exposition möglich ist.
Diese Seite dient der Information. Bei wahrscheinlicher Aufnahme, auftretenden Anzeichen oder wenn das Pferd empfindlich ist, kontaktieren Sie sofort einen Tierarzt.
