Echter Walnussbaum

Juglans regia

Pferd

Gering

Zugang sperren und das Pferd beobachten; beim ersten Anzeichen anrufen. Ein sehr hoher Verzehr von Nüssen (mit der grünen Schale) oder permanenter Kontakt (Einstreu/Späne).

BeobachtenVorgehen
Nicht gemeldetgiftig im Heu

Equio informiert, stellt keine Diagnose. Rufen Sie im Zweifel Ihren Tierarzt.

Was jetzt zu tun ist

Gegenmittel
Kein spezifisches Antidot. Symptomatische und unterstützende Behandlung.
Zeit bis zu Anzeichen
Wenige Stunden bis einige Tage.
Prognose
Sehr gut. Der Baum stellt im Herbst eher eine 'Beeinträchtigung' dar (Blätter, die das Graswachstum hemmen), als eine tödliche Gefahr für das Pferd.
  1. Zugang zur Pflanze entziehen.
  2. Den Allgemeinzustand des Pferdes überwachen.
  3. Konsistenz und Häufigkeit des Kots beobachten.
  4. Die Hufwärme überprüfen, um eine frühzeitige Hufrehe zu erkennen.

Ihr Steckbrief

Höhe
15 m – 30 m
Blütezeit
April bis Mai.
Giftige Teile
Nussfruchthülle (grüne Hülle der Nuss), verschimmeltes Laub, Holz (Späne).
Giftstoff
Juglon (sehr geringe Dosis im Vergleich zur Schwarznuss) und assoziierte Pilze (Mykotoxine)
Standort
Obstgärten, Bauernhöfe, Weiden, Grundstücksgrenzen.
Bodenzeiger
Tiefe, nährstoffreiche, gut durchlässige und sonnige Böden.
Regionen
Ganz Europa (Wild und kultiviert)
Im Heu
Nicht gemeldet
Schmackhaftigkeit
Gering (bittere und riechende Blätter). Manche verfressene Pferde lernen, die im Herbst herabgefallenen Nüsse zu knacken, wobei sie vor allem Verdauungsstörungen oder die Aufnahme von Schimmelpilzen riskieren.

Wann das Risiko steigt

JFMAMJJASOND

Herbst (Laub- und Nussfall) und Winter (Späne).

Auf der Weide erkennen

Nicht verwechseln mit

Amerikanischer Schwarznussbaum (dessen grüne Schale sehr körnig/rau und viel toxischer ist). — geruch : charakteristischer scharfer/pfeffriger geruch der blätter beim zerreiben.

  • Großer, klassischer Baum.
  • Hellgraue Rinde, glatt und später rissig.
  • Zusammengesetzte Blätter mit 5 bis 9 großen, hellgrünen Fiederblättchen.
  • Charakteristischer scharfer/pfeffriger Geruch beim Zerreiben.
  • Große, runde, grüne Früchte (Fruchthülle), die die Nuss enthalten.

Worauf Sie achten

Hauptsächlich akut durch Aufnahme großer Mengen oder längeren Kontakt mit verschimmelten Spänen.

Dosis : Für Pferde nicht eindeutig belegt, aber ein erheblicher Verzehr von verschimmelten Nüssen oder Nussschalen kann problematisch sein.

  • Dunkler Durchfall und leichte Koliken (Aufnahme von Nussfruchthüllen oder grünen Blättern).
  • Sehr seltene leichte Hufrehe (durch Holzspäne oder massive Aufnahme von verschimmelten Nüssen).
  • Haut- oder Atemwegsreizung (Pferd, das auf Walnusslaub steht).
  • Sehr dunkler Urin (Nussfruchthülle).

Wer betroffen ist

Andere Tierarten : Verschimmelte Nüsse (Penitrem A) sind für Hunde sehr neurotoxisch (tödlich).

Bei tragenden Stuten : kein spezifisches Risiko.

PferdEselPonyHunde (empfindlicher gegenüber Mykotoxinen aus verschimmelten Nüssen)
Echter Walnussbaum : Pferdepflege und -management mit Equio-App dokumentiert. Documentation équine avec Equio, l'application d'aide à la décision pour les chevaux.

Sie loswerden

Methode : Junge Pflanzen, wenn möglich, entfernen. Pflanzenreste (Blätter, Nüsse) sammeln und entsorgen.

  • Einstreu aus Walnussholzspänen vermeiden.
  • Paddocks regelmäßig von herabgefallenem Laub und Nüssen reinigen, besonders im Herbst.
  • Pferde überwachen, die dazu neigen, Ungewöhnliches zu fressen.

Häufig gestellte Fragen

Kann Equio Echter Walnussbaum anhand eines Fotos identifizieren?

Es kann helfen, visuelle Hinweise zu ordnen, aber die Identifizierung einer Pflanze sollte mit Vorsicht erfolgen, wenn die Gesundheit des Pferdes auf dem Spiel steht.

Ist Echter Walnussbaum im Heu gefährlich?

Das Risiko im Heu ist für dieses Merkblatt nicht immer aufgeführt, aber verdächtiges Futter muss dennoch bis zur Überprüfung isoliert werden.

Tierärztliche Priorität

Diese Seite dient der Information. Bei wahrscheinlicher Aufnahme, auftretenden Anzeichen oder wenn das Pferd empfindlich ist, kontaktieren Sie sofort einen Tierarzt.

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