Echter Walnussbaum
Juglans regia
Pferd
Gering
Zugang sperren und das Pferd beobachten; beim ersten Anzeichen anrufen. Ein sehr hoher Verzehr von Nüssen (mit der grünen Schale) oder permanenter Kontakt (Einstreu/Späne).
Equio informiert, stellt keine Diagnose. Rufen Sie im Zweifel Ihren Tierarzt.
Was jetzt zu tun ist
- Gegenmittel
- Kein spezifisches Antidot. Symptomatische und unterstützende Behandlung.
- Zeit bis zu Anzeichen
- Wenige Stunden bis einige Tage.
- Prognose
- Sehr gut. Der Baum stellt im Herbst eher eine 'Beeinträchtigung' dar (Blätter, die das Graswachstum hemmen), als eine tödliche Gefahr für das Pferd.
- Zugang zur Pflanze entziehen.
- Den Allgemeinzustand des Pferdes überwachen.
- Konsistenz und Häufigkeit des Kots beobachten.
- Die Hufwärme überprüfen, um eine frühzeitige Hufrehe zu erkennen.
Ihr Steckbrief
- Höhe
- 15 m – 30 m
- Blütezeit
- April bis Mai.
- Giftige Teile
- Nussfruchthülle (grüne Hülle der Nuss), verschimmeltes Laub, Holz (Späne).
- Giftstoff
- Juglon (sehr geringe Dosis im Vergleich zur Schwarznuss) und assoziierte Pilze (Mykotoxine)
- Standort
- Obstgärten, Bauernhöfe, Weiden, Grundstücksgrenzen.
- Bodenzeiger
- Tiefe, nährstoffreiche, gut durchlässige und sonnige Böden.
- Regionen
- Ganz Europa (Wild und kultiviert)
- Im Heu
- Nicht gemeldet
- Schmackhaftigkeit
- Gering (bittere und riechende Blätter). Manche verfressene Pferde lernen, die im Herbst herabgefallenen Nüsse zu knacken, wobei sie vor allem Verdauungsstörungen oder die Aufnahme von Schimmelpilzen riskieren.
Wann das Risiko steigt
Herbst (Laub- und Nussfall) und Winter (Späne).
Auf der Weide erkennen
Amerikanischer Schwarznussbaum (dessen grüne Schale sehr körnig/rau und viel toxischer ist). — geruch : charakteristischer scharfer/pfeffriger geruch der blätter beim zerreiben.
- Großer, klassischer Baum.
- Hellgraue Rinde, glatt und später rissig.
- Zusammengesetzte Blätter mit 5 bis 9 großen, hellgrünen Fiederblättchen.
- Charakteristischer scharfer/pfeffriger Geruch beim Zerreiben.
- Große, runde, grüne Früchte (Fruchthülle), die die Nuss enthalten.
Worauf Sie achten
Hauptsächlich akut durch Aufnahme großer Mengen oder längeren Kontakt mit verschimmelten Spänen.
Dosis : Für Pferde nicht eindeutig belegt, aber ein erheblicher Verzehr von verschimmelten Nüssen oder Nussschalen kann problematisch sein.
- Dunkler Durchfall und leichte Koliken (Aufnahme von Nussfruchthüllen oder grünen Blättern).
- Sehr seltene leichte Hufrehe (durch Holzspäne oder massive Aufnahme von verschimmelten Nüssen).
- Haut- oder Atemwegsreizung (Pferd, das auf Walnusslaub steht).
- Sehr dunkler Urin (Nussfruchthülle).
Wer betroffen ist
Andere Tierarten : Verschimmelte Nüsse (Penitrem A) sind für Hunde sehr neurotoxisch (tödlich).
Bei tragenden Stuten : kein spezifisches Risiko.
Sie loswerden
Methode : Junge Pflanzen, wenn möglich, entfernen. Pflanzenreste (Blätter, Nüsse) sammeln und entsorgen.
- Einstreu aus Walnussholzspänen vermeiden.
- Paddocks regelmäßig von herabgefallenem Laub und Nüssen reinigen, besonders im Herbst.
- Pferde überwachen, die dazu neigen, Ungewöhnliches zu fressen.
Häufig gestellte Fragen
Kann Equio Echter Walnussbaum anhand eines Fotos identifizieren?
Es kann helfen, visuelle Hinweise zu ordnen, aber die Identifizierung einer Pflanze sollte mit Vorsicht erfolgen, wenn die Gesundheit des Pferdes auf dem Spiel steht.
Ist Echter Walnussbaum im Heu gefährlich?
Das Risiko im Heu ist für dieses Merkblatt nicht immer aufgeführt, aber verdächtiges Futter muss dennoch bis zur Überprüfung isoliert werden.
Diese Seite dient der Information. Bei wahrscheinlicher Aufnahme, auftretenden Anzeichen oder wenn das Pferd empfindlich ist, kontaktieren Sie sofort einen Tierarzt.
