Johanniskraut

Hypericum perforatum

Pferd

Mäßig

Holen Sie am selben Tag tierärztlichen Rat ein und sperren Sie den Zugang. Regelmäßiger Verzehr (1 % des kumulierten Lebendgewichts) in Verbindung mit starker Sonneneinstrahlung.

Die ganze Pflanze, besonders die Blütengiftige Teile
Am selben TagVorgehen
Jagiftig im Heu

Equio informiert, stellt keine Diagnose. Rufen Sie im Zweifel Ihren Tierarzt.

Was jetzt zu tun ist

Gegenmittel
Kein spezifisches Antidot. Entfernung aus der Sonne und unterstützende Maßnahmen.
Zeit bis zu Anzeichen
Einige Stunden bis 1 Tag nach Sonneneinstrahlung.
Prognose
Gut, aber die Hautläsionen sind sehr schmerzhaft und heilen langsam ab.
  1. Pferd sofort aus der Sonne nehmen (in die Box bringen).
  2. Lokal beruhigende Pflege auf die Verbrennungen anwenden.
  3. Tierarzt rufen, wenn die Läsionen ausgedehnt sind.

Ihr Steckbrief

Höhe
30 cm – 1.2 m
Blütezeit
Juni bis September.
Giftige Teile
Die ganze Pflanze, besonders die Blüten.
Giftstoff
Diantrone (Hypericin)
Standort
Dauergrünland, trockene Böden, Böschungen, Brachflächen, Wegränder.
Bodenzeiger
Leichte, trockene, magere, sehr sonnige Böden.
Regionen
Ganz Europa
Im Heu
Ja — bleibt getrocknet giftig
Schmackhaftigkeit
Wenig schmackhaft, wird aber versehentlich im Heu mitgefressen oder wenn die Weide zu trocken ist und es an Gras mangelt.

Wann das Risiko steigt

JFMAMJJASOND

Juni bis September (starke Sonne + Blütezeit).

Auf der Weide erkennen

Nicht verwechseln mit

Jakobs-Greiskraut (auch gelb, aber sehr unterschiedliche Form), Hahnenfuß. — geruch : leichter aromatischer geruch beim zerreiben, aber nicht sehr ausgeprägt.

  • Aufrechter Stängel.
  • Gegenständige Blätter, die im Licht wie von winzigen Löchern durchbohrt aussehen.
  • Leuchtend gelbe Blüten mit 5 Blütenblättern.
  • Die Blüten färben die Finger rot/violett, wenn man sie zerdrückt.

Worauf Sie achten

Akute Toxizität (Photosensibilisierung) und potenziell chronisch bei wiederholter Aufnahme.

Dosis : Die genaue Dosis ist nicht eindeutig festgelegt, aber eine regelmäßige Aufnahme signifikanter Mengen (mehrere hundert Gramm) durch ein hellfarbiges, der Sonne ausgesetztes Pferd ist gefährlich.

  • Schwere Sonnenbrände an unpigmentierten Hautstellen, Nüstern und Fesseln
  • Haut rot, geschwollen, rissig, nässend
  • Intensiver Juckreiz (Pruritus)
  • Unruhe, Pferd sucht um jeden Preis Schatten
  • Mögliche langfristige Leberfunktionsstörungen

Wer betroffen ist

Andere Tierarten : Schafe und Rinder mit heller Fellfarbe sind sehr empfindlich dafür.

Bei tragenden Stuten : kein direktes, dokumentiertes Hauptrisiko.

PferdEselPonyHellfarbige RinderHellfarbige Schafe
Johanniskraut : Pferdepflege und -management mit Equio-App dokumentiert. Documentation équine avec Equio, l'application d'aide à la décision pour les chevaux.

Sie loswerden

Methode : Pflanze vor der Blüte ausreißen, idealerweise mit Handschuhen, um Hautverfärbungen zu vermeiden. Abfälle verbrennen, um eine Verbreitung zu verhindern.

  • Überweidung von Weiden, auf denen Johanniskraut vorkommt, vermeiden.
  • Befallene Bereiche vor der Blüte mähen.
  • Besonders hellfarbige Pferde oder Pferde mit depigmentierten Hautbereichen überwachen.
  • Zugang zu Schatten oder einer Box während Perioden starker Sonneneinstrahlung gewährleisten.

Häufig gestellte Fragen

Kann Equio Johanniskraut anhand eines Fotos identifizieren?

Es kann helfen, visuelle Hinweise zu ordnen, aber die Identifizierung einer Pflanze sollte mit Vorsicht erfolgen, wenn die Gesundheit des Pferdes auf dem Spiel steht.

Ist Johanniskraut im Heu gefährlich?

Dieses Merkblatt weist auf Vorsicht beim Heu hin. Isolieren Sie verdächtiges Futter und holen Sie professionellen Rat ein, falls eine Exposition möglich ist.

Tierärztliche Priorität

Diese Seite dient der Information. Bei wahrscheinlicher Aufnahme, auftretenden Anzeichen oder wenn das Pferd empfindlich ist, kontaktieren Sie sofort einen Tierarzt.

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