Gundermann
Glechoma hederacea
Pferd
Mäßig
Rufen Sie innerhalb von vier Stunden den Tierarzt, auch ohne Symptome. Hoher Anteil in der Ration (z.B. eine zu mehr als 20-30% überwucherte Weide oder stark kontaminiertes Heu).
Equio informiert, stellt keine Diagnose. Rufen Sie im Zweifel Ihren Tierarzt.
Was jetzt zu tun ist
- Gegenmittel
- Kein spezifisches Antidot. Symptomatische und unterstützende Behandlung durch den Tierarzt (Kortikosteroide, Sauerstofftherapie bei Bedarf).
- Zeit bis zu Anzeichen
- Wenige Stunden bis 1-2 Tage nach signifikanter Aufnahme.
- Prognose
- Gut, wenn die Ursache schnell beseitigt wird. Ein tödlicher Ausgang ist sehr selten und tritt nur nach massivem und kontinuierlichem Verzehr auf.
- Pferd von der kontaminierten Weide oder dem Heu entfernen.
- Pferd ruhigstellen.
- Rufen Sie einen Tierarzt, wenn die Atemnot stark ausgeprägt ist.
Ihr Steckbrief
- Höhe
- 0.1 m – 0.3 m
- Blütezeit
- April bis Juni.
- Giftige Teile
- Die ganze Pflanze (Blätter und Stängel). Die Toxizität nimmt beim Trocknen leicht ab, bleibt aber im Heu vorhanden.
- Giftstoff
- Terpenketone (Pulegon) und Bitterstoffe (Glechomin)
- Standort
- Frische bis feuchte Wiesen, Waldränder, Rasenflächen, Obstgärten.
- Bodenzeiger
- Schwere, verdichtete, luftarme, frische bis feuchte, stickstoffreiche Böden.
- Regionen
- Ganz Europa, Nordamerika
- Im Heu
- Ja — bleibt getrocknet giftig
- Schmackhaftigkeit
- Mittel. Der starke Geruch schreckt einige Pferde ab, aber andere gewöhnen sich daran und fressen sie mit dem Gras, besonders im Frühling.
Wann das Risiko steigt
April bis Juni (volle Blütenentwicklung).
Auf der Weide erkennen
Kriechender Günsel, Purpurrote Taubnessel (ungiftig). — geruch : starker, aromatischer geruch, oft als minzig oder balsamisch beschrieben, besonders ausgeprägt beim zerreiben.
- Kleine, kriechende Pflanze (Ausläufer bildend).
- Stängel mit quadratischem Querschnitt.
- Runde bis nierenförmige Blätter, gekerbte Ränder.
- Kleine violette/lila röhrenförmige Blüten.
- Starker, aromatischer Geruch (minzig/balsamisch) beim Zerreiben.
Worauf Sie achten
Akute und potenziell chronische Toxizität durch Akkumulation bei wiederholter Aufnahme.
Dosis : Schwer präzise zu quantifizieren, aber eine erhebliche Aufnahme in der Ration (mehr als 20-30% des Raufutters) wird als gefährlich angesehen.
- Unerklärliches, starkes Schwitzen
- Sehr beschleunigte, keuchende Atmung (das Pferd 'pumpt')
- Nüsternblähen in Ruhe
- Schäumender Speichel (Hypersalivation)
- Mögliche Lungenödeme in schweren Fällen
Wer betroffen ist
Andere Tierarten : Besonders giftig für Equiden. Weniger gefährlich für Rinder.
Bei tragenden Stuten : nicht spezifisch dokumentiert, aber Atemnot ist ein schwerwiegender Stressfaktor.
Sie loswerden
Methode : Die Pflanze vor der Blüte manuell mit Handschuhen entfernen. Überweidung vermeiden, um das Graswachstum zu fördern. Bodenbelüftung kann helfen.
- Weiden und Weideflächen auf das Vorkommen von Gundermann überprüfen.
- Überweidung vermeiden, besonders im Spätwinter, um das Graswachstum zu fördern.
- Weiden belüften und nachsäen, wenn der Gundermann invasiv ist.
Häufig gestellte Fragen
Kann Equio Gundermann anhand eines Fotos identifizieren?
Es kann helfen, visuelle Hinweise zu ordnen, aber die Identifizierung einer Pflanze sollte mit Vorsicht erfolgen, wenn die Gesundheit des Pferdes auf dem Spiel steht.
Ist Gundermann im Heu gefährlich?
Dieses Merkblatt weist auf Vorsicht beim Heu hin. Isolieren Sie verdächtiges Futter und holen Sie professionellen Rat ein, falls eine Exposition möglich ist.
Diese Seite dient der Information. Bei wahrscheinlicher Aufnahme, auftretenden Anzeichen oder wenn das Pferd empfindlich ist, kontaktieren Sie sofort einen Tierarzt.
