Steinsame (Purpur-Steinsame / Perlhirse)

Lithospermum spp. (purpurocaeruleum / officinale)

Pferd

Mäßig

Holen Sie am selben Tag tierärztlichen Rat ein und sperren Sie den Zugang. Mäßiger und wiederholter Verzehr über mehrere Wochen (stille chronische Vergiftung).

Die ganze Pflanze (Blätter und Samen)giftige Teile
Am selben TagVorgehen
Jagiftig im Heu

Equio informiert, stellt keine Diagnose. Rufen Sie im Zweifel Ihren Tierarzt.

Was jetzt zu tun ist

Gegenmittel
Kein spezifisches Antidot. Symptomatische Behandlung und bei Bedarf hormonelle Unterstützung.
Zeit bis zu Anzeichen
Mehrere Wochen bis mehrere Monate (chronische Toxizität)
Prognose
Ausgezeichnet für das Überleben des Pferdes, aber schlechte wirtschaftliche Prognose für einen Züchter (Verlust eines Fohlenjahrgangs).
  1. Die Stute aus dem befallenen Bereich entfernen.
  2. Einen Pferdetierarzt für eine Hormonuntersuchung konsultieren.
  3. Die Rossezyklen überwachen.

Ihr Steckbrief

Höhe
30 cm – 1.2 m
Blütezeit
Mai bis Juli
Giftige Teile
Die ganze Pflanze (Blätter und Samen).
Giftstoff
Lithospermsäure (Antigonadotrop) und Pyrrolizidinalkaloide (geringe Dosis)
Standort
Lichte Waldränder, Hecken, Gebüsch, trockene Wiesen, kalkhaltige Böden.
Bodenzeiger
Basische (kalkhaltige), flache, steinige Böden, trockene Waldränder.
Regionen
West- und Mitteleuropa, Mittelmeerraum
Im Heu
Ja — bleibt getrocknet giftig
Schmackhaftigkeit
Mittel. Gelegentlich zusammen mit der restlichen Saumflora gefressen.

Wann das Risiko steigt

JFMAMJJASOND

Mai bis Juli (volle Blüte und Höhepunkt der Attraktivität).

Auf der Weide erkennen

Nicht verwechseln mit

Lungenkraut, Natternkopf (ebenfalls blaue Blüten), Vergissmeinnicht. — geruch : geruchlos oder leichter, krautiger geruch.

  • Stängel oft behaart und aufrecht.
  • Längliche Blätter.
  • Kleine, trompetenförmige Blüten, rot, die sich zu violettblau (G. pourpre) oder gelblich-weiß (G. officinal) verfärben.
  • Extrem harte Samen, die kleinen Perlen ähneln.

Worauf Sie achten

Chronische (kumulative) Toxizität mit endokriner Störung.

Dosis : Nicht zutreffend für chronische Toxizität. Die wiederholte Aufnahme kleiner Mengen über mehrere Wochen ist problematisch.

  • Ausbleiben der Rosse (Anöstrus) bei der Stute
  • Anhaltende Unfruchtbarkeit
  • Leichte Lethargie oder Leistungsabfall
  • Mögliche sehr leichte langfristige Leberstörungen
  • Selten akute Koliken (Pflanze aus Verdauungssicht eher gut verträglich)

Wer betroffen ist

Andere Tierarten : Historisch bekannte empfängnisverhütende Wirkung beim Menschen und bei Schafen.

Bei tragenden Stuten : kann eine beginnende Trächtigkeit stoppen (Embryoresorption) oder den Eisprung blockieren.

PferdEselPonySchaf
Steinsame (Purpur-Steinsame / Perlhirse) : Pferdepflege und -management mit Equio-App dokumentiert. Documentation équine avec Equio, l'application d'aide à la décision pour les chevaux.

Sie loswerden

Methode : Die Pflanze vor der Samenbildung manuell mit Handschuhen entfernen. Mähen vermeiden, da dies die Samen verbreiten kann. Abfälle verbrennen.

  • Paddocks und Waldränder inspizieren und reinigen, bevor Zuchtstuten dort untergebracht werden.
  • Überweidung vermeiden, die Pferde dazu zwingen kann, unerwünschte Pflanzen zu fressen.
  • Die Pflanze in Weidegebieten identifizieren und entfernen.

Häufig gestellte Fragen

Kann Equio Steinsame (Purpur-Steinsame / Perlhirse) anhand eines Fotos identifizieren?

Es kann helfen, visuelle Hinweise zu ordnen, aber die Identifizierung einer Pflanze sollte mit Vorsicht erfolgen, wenn die Gesundheit des Pferdes auf dem Spiel steht.

Ist Steinsame (Purpur-Steinsame / Perlhirse) im Heu gefährlich?

Dieses Merkblatt weist auf Vorsicht beim Heu hin. Isolieren Sie verdächtiges Futter und holen Sie professionellen Rat ein, falls eine Exposition möglich ist.

Tierärztliche Priorität

Diese Seite dient der Information. Bei wahrscheinlicher Aufnahme, auftretenden Anzeichen oder wenn das Pferd empfindlich ist, kontaktieren Sie sofort einen Tierarzt.

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