Sadebaum

Juniperus sabina

Pferd

Kritisch

Jede vermutete Aufnahme ist ein tierärztlicher Notfall. Sehr gering: 100 bis 200 Gramm Zweige genügen, um ein Pferd zu töten oder einen Abort auszulösen.

Sofort anrufenVorgehen
Jagiftig im Heu

Equio informiert, stellt keine Diagnose. Rufen Sie im Zweifel Ihren Tierarzt.

Was jetzt zu tun ist

Gegenmittel
Kein spezifisches Gegenmittel. Symptomatische und intensive unterstützende Behandlung (Aktivkohle, Infusion, Nierenschutz).
Zeit bis zu Anzeichen
Wenige Stunden bis 24 Stunden
Prognose
Ungünstig. Die Nierenschädigung ist oft irreversibel.
  1. Absoluter tierärztlicher Notfall.
  2. Aktivkohle.
  3. Magenspülung bei kürzlicher Aufnahme.
  4. Infusion zur Nierenunterstützung und Hydratation.
  5. Intensive Überwachung der Vitalfunktionen.

Ihr Steckbrief

Höhe
0.3 m – 1.2 m
Blütezeit
Unauffällige Blüte, meist im Frühjahr (April-Mai), gefolgt von der Beerenbildung.
Giftige Teile
Die gesamte Pflanze (Zweige und Beeren). Bleibt auch im getrockneten Zustand giftig.
Giftstoff
Ätherisches Öl, reich an Sabinol und Sabinen
Standort
Steingärten, Friedhöfe, wilde Bergregionen (Alpen, Pyrenäen) auf kalkhaltigen Böden.
Bodenzeiger
Trockene, steinige, sonnige, kalkhaltige Böden.
Regionen
Europa (Gebirge und häufig in Gärten angepflanzt)
Im Heu
Ja — bleibt getrocknet giftig
Schmackhaftigkeit
Starker Geruch und brennender Geschmack, eine Vergiftung ist am Standort selten, aber durch Schnittabfälle möglich.

Wann das Risiko steigt

Ganzjährig (immergrünes Laub).

Auf der Weide erkennen

Nicht verwechseln mit

Gemeiner Wacholder (der stechende Nadeln hat, während der Sadebaum weiche Schuppenblätter besitzt), Lebensbaum. — geruch : starker, harziger und scharfer geruch beim zerreiben der zweige.

  • Kriechender Nadelbaum oder kleiner, ausgebreiteter Strauch.
  • Zweige bedeckt mit winzigen, überlappenden Schuppenblättern (wie beim Lebensbaum), dunkelgrün.
  • Sehr starker, unangenehmer und scharfer Geruch, wenn man die Zweige reibt.
  • Schwarz-bläuliche Beeren.

Worauf Sie achten

Akute Toxizität.

Dosis : 100 bis 200 Gramm frische oder getrocknete Zweige für ein Pferd.

  • Heftige Koliken und blutiger Durchfall
  • Blutiger Urin (Hämaturie) und Nierenschädigung
  • Blitzartiger Abort bei der Stute
  • Atemnot
  • Krämpfe und Koma
Sadebaum : Pferdepflege und -management mit Equio-App dokumentiert. Documentation équine avec Equio, l'application d'aide à la décision pour les chevaux.

Wer betroffen ist

Andere Tierarten : Tödlich und abtreibend für alle Tiere (Kühe, Schafe, Hunde) und Menschen.

Bei tragenden Stuten : stark abortiv und extrem heftig (tödlich für den Fötus und oft auch für die Mutter).

PferdEselPonyKuhSchafHundMensch
Sadebaum : Pferdepflege und -management mit Equio-App dokumentiert. Documentation équine avec Equio, l'application d'aide à la décision pour les chevaux.

Sie loswerden

Methode : Die gesamte Pflanze, einschließlich der Wurzeln, mit Handschuhen entfernen. Schnittabfälle und ausgerissene Pflanzen verbrennen, um eine erneute Kontamination zu vermeiden.

  • Den Sadebaum unbedingt identifizieren und von Paddocks und Stallbereichen entfernen.
  • Niemals Späne oder Mulch verwenden, die von dieser Pflanze stammen.
  • Personal und Besucher über die Risiken informieren, die mit dieser Pflanze verbunden sind.
  • Pferde aufmerksam beobachten, besonders wenn sie Zugang zu Bereichen haben, in denen die Pflanze vorkommt.

Häufig gestellte Fragen

Kann Equio Sadebaum anhand eines Fotos identifizieren?

Es kann helfen, visuelle Hinweise zu ordnen, aber die Identifizierung einer Pflanze sollte mit Vorsicht erfolgen, wenn die Gesundheit des Pferdes auf dem Spiel steht.

Ist Sadebaum im Heu gefährlich?

Dieses Merkblatt weist auf Vorsicht beim Heu hin. Isolieren Sie verdächtiges Futter und holen Sie professionellen Rat ein, falls eine Exposition möglich ist.

Tierärztliche Priorität

Diese Seite dient der Information. Bei wahrscheinlicher Aufnahme, auftretenden Anzeichen oder wenn das Pferd empfindlich ist, kontaktieren Sie sofort einen Tierarzt.

Verwandte Seiten

Kontaktieren Sie Ihren Tierarzt Die Equio-App