Sadebaum
Juniperus sabina
Pferd
Kritisch
Jede vermutete Aufnahme ist ein tierärztlicher Notfall. Sehr gering: 100 bis 200 Gramm Zweige genügen, um ein Pferd zu töten oder einen Abort auszulösen.
Equio informiert, stellt keine Diagnose. Rufen Sie im Zweifel Ihren Tierarzt.
Was jetzt zu tun ist
- Gegenmittel
- Kein spezifisches Gegenmittel. Symptomatische und intensive unterstützende Behandlung (Aktivkohle, Infusion, Nierenschutz).
- Zeit bis zu Anzeichen
- Wenige Stunden bis 24 Stunden
- Prognose
- Ungünstig. Die Nierenschädigung ist oft irreversibel.
- Absoluter tierärztlicher Notfall.
- Aktivkohle.
- Magenspülung bei kürzlicher Aufnahme.
- Infusion zur Nierenunterstützung und Hydratation.
- Intensive Überwachung der Vitalfunktionen.
Ihr Steckbrief
- Höhe
- 0.3 m – 1.2 m
- Blütezeit
- Unauffällige Blüte, meist im Frühjahr (April-Mai), gefolgt von der Beerenbildung.
- Giftige Teile
- Die gesamte Pflanze (Zweige und Beeren). Bleibt auch im getrockneten Zustand giftig.
- Giftstoff
- Ätherisches Öl, reich an Sabinol und Sabinen
- Standort
- Steingärten, Friedhöfe, wilde Bergregionen (Alpen, Pyrenäen) auf kalkhaltigen Böden.
- Bodenzeiger
- Trockene, steinige, sonnige, kalkhaltige Böden.
- Regionen
- Europa (Gebirge und häufig in Gärten angepflanzt)
- Im Heu
- Ja — bleibt getrocknet giftig
- Schmackhaftigkeit
- Starker Geruch und brennender Geschmack, eine Vergiftung ist am Standort selten, aber durch Schnittabfälle möglich.
Wann das Risiko steigt
Ganzjährig (immergrünes Laub).
Auf der Weide erkennen
Gemeiner Wacholder (der stechende Nadeln hat, während der Sadebaum weiche Schuppenblätter besitzt), Lebensbaum. — geruch : starker, harziger und scharfer geruch beim zerreiben der zweige.
- Kriechender Nadelbaum oder kleiner, ausgebreiteter Strauch.
- Zweige bedeckt mit winzigen, überlappenden Schuppenblättern (wie beim Lebensbaum), dunkelgrün.
- Sehr starker, unangenehmer und scharfer Geruch, wenn man die Zweige reibt.
- Schwarz-bläuliche Beeren.
Worauf Sie achten
Akute Toxizität.
Dosis : 100 bis 200 Gramm frische oder getrocknete Zweige für ein Pferd.
- Heftige Koliken und blutiger Durchfall
- Blutiger Urin (Hämaturie) und Nierenschädigung
- Blitzartiger Abort bei der Stute
- Atemnot
- Krämpfe und Koma
Wer betroffen ist
Andere Tierarten : Tödlich und abtreibend für alle Tiere (Kühe, Schafe, Hunde) und Menschen.
Bei tragenden Stuten : stark abortiv und extrem heftig (tödlich für den Fötus und oft auch für die Mutter).
Sie loswerden
Methode : Die gesamte Pflanze, einschließlich der Wurzeln, mit Handschuhen entfernen. Schnittabfälle und ausgerissene Pflanzen verbrennen, um eine erneute Kontamination zu vermeiden.
- Den Sadebaum unbedingt identifizieren und von Paddocks und Stallbereichen entfernen.
- Niemals Späne oder Mulch verwenden, die von dieser Pflanze stammen.
- Personal und Besucher über die Risiken informieren, die mit dieser Pflanze verbunden sind.
- Pferde aufmerksam beobachten, besonders wenn sie Zugang zu Bereichen haben, in denen die Pflanze vorkommt.
Häufig gestellte Fragen
Kann Equio Sadebaum anhand eines Fotos identifizieren?
Es kann helfen, visuelle Hinweise zu ordnen, aber die Identifizierung einer Pflanze sollte mit Vorsicht erfolgen, wenn die Gesundheit des Pferdes auf dem Spiel steht.
Ist Sadebaum im Heu gefährlich?
Dieses Merkblatt weist auf Vorsicht beim Heu hin. Isolieren Sie verdächtiges Futter und holen Sie professionellen Rat ein, falls eine Exposition möglich ist.
Diese Seite dient der Information. Bei wahrscheinlicher Aufnahme, auftretenden Anzeichen oder wenn das Pferd empfindlich ist, kontaktieren Sie sofort einen Tierarzt.
