Goldregen
Laburnum anagyroides
Pferd
Kritisch
Jede vermutete Aufnahme ist ein tierärztlicher Notfall. 250 Gramm Samen oder Blüten sind tödlich.
Equio informiert, stellt keine Diagnose. Rufen Sie im Zweifel Ihren Tierarzt.
Was jetzt zu tun ist
- Gegenmittel
- Kein spezifisches Antidot. Intensive symptomatische und unterstützende Behandlung (Infusionstherapie, Antiemetika, Atemunterstützung).
- Zeit bis zu Anzeichen
- 30 Minuten bis mehrere Stunden
- Prognose
- Prognose schlecht bei Einnahme der Samen. Der Tod tritt schnell ein.
- Tierärztlicher Notfall
- Magenspülung
- Aktivkohle
- Atemunterstützung
Ihr Steckbrief
- Höhe
- 3 m – 10 m
- Blütezeit
- Mai bis Juni
- Giftige Teile
- Die gesamte Pflanze, wobei die Hülsen/Samen die höchste Toxin-Konzentration aufweisen.
- Giftstoff
- Chinolizidin-Alkaloide (Cytisin)
- Standort
- Gärten, öffentliche Parks, Ziergehölze.
- Bodenzeiger
- Verträgt alle Bodentypen, bevorzugt kalkhaltige Böden.
- Regionen
- Mittel- und Südeuropa, Überall in Europa angepflanzt
- Im Heu
- Ja — bleibt getrocknet giftig
- Schmackhaftigkeit
- Gering, aber auf den Boden gefallene Hülsen können versehentlich mit dem Gras aufgenommen werden.
Wann das Risiko steigt
Mai-Juni (Blüten) und August-Oktober (Samen).
Auf der Weide erkennen
Glyzinie (die eine Kletterpflanze ist), Cassia. — geruch : geruchlos oder leichter, krautiger geruch.
- Kleiner Baum
- Dreizählige Blätter (wie ein riesiger Klee)
- Lange, hängende Trauben mit leuchtend gelben Blüten im Frühling
- Hülsen, die behaarten grünen Bohnen ähneln und später braun werden.
Worauf Sie achten
Akute Toxizität.
Dosis : Etwa 150-300g Samen für ein erwachsenes Pferd.
- Starkes Schwitzen
- Nervöse Störungen (Inkoordination, Erregung, dann Prostration)
- Koliken und Erbrechen (selten beim Pferd, oft ersetzt durch unproduktive Würgebewegungen)
- Krämpfe
- Erstickung durch Atemlähmung
Wer betroffen ist
Andere Tierarten : Tödlich für Menschen (insbesondere Kinder, die mit den 'Bohnen' spielen), Hunde, Rinder. Ironischerweise sind Kaninchen und Hirsche unempfindlich dagegen.
Bei tragenden Stuten : tödlich für den Fötus.
Sie loswerden
Methode : Die gesamte Pflanze, einschließlich der Wurzeln, vorzugsweise vor der Samenbildung herausreißen. Beim Umgang mit der Pflanze Handschuhe tragen. Pflanzenabfälle verbrennen, um die Samenverbreitung zu verhindern.
- Die Pflanze aus Weideflächen und Stallbereichen entfernen.
- Pferde auf der Weide sorgfältig überwachen, besonders im Herbst, wenn die Samen fallen.
- Kinder über die Gefahren der Pflanze und ihrer Samen aufklären.
Häufig gestellte Fragen
Kann Equio Goldregen anhand eines Fotos identifizieren?
Es kann helfen, visuelle Hinweise zu ordnen, aber die Identifizierung einer Pflanze sollte mit Vorsicht erfolgen, wenn die Gesundheit des Pferdes auf dem Spiel steht.
Ist Goldregen im Heu gefährlich?
Dieses Merkblatt weist auf Vorsicht beim Heu hin. Isolieren Sie verdächtiges Futter und holen Sie professionellen Rat ein, falls eine Exposition möglich ist.
Diese Seite dient der Information. Bei wahrscheinlicher Aufnahme, auftretenden Anzeichen oder wenn das Pferd empfindlich ist, kontaktieren Sie sofort einen Tierarzt.
