Waldrebe
Clematis spp. (vitalba et ornementales)
Pferd
Mäßig
Holen Sie am selben Tag tierärztlichen Rat ein und sperren Sie den Zugang. Gering (die Reizung beginnt bereits bei den ersten Bissen).
Equio informiert, stellt keine Diagnose. Rufen Sie im Zweifel Ihren Tierarzt.
Was jetzt zu tun ist
- Gegenmittel
- Kein spezifisches Gegenmittel. Symptomatische und unterstützende Behandlung.
- Zeit bis zu Anzeichen
- Wenige Minuten bis wenige Stunden nach der Aufnahme.
- Prognose
- Sehr gut, obwohl die Genesung für das Tier schmerzhaft ist.
- Maul mit frischem Wasser spülen.
- Bei Bedarf lokale Entzündungshemmer auftragen.
- Den Appetit des Pferdes überwachen.
Ihr Steckbrief
- Höhe
- 1 m – 10 m+ (as a vine)
- Blütezeit
- Juni bis September.
- Giftige Teile
- Frischer Saft, Blätter, Stängel. Wie der Hahnenfuß verliert sie den Großteil ihrer Toxizität beim Trocknen (Heu).
- Giftstoff
- Vesikantes Lacton (Protoanemonin) und Saponine.
- Standort
- Wilde Waldrebe: Hecken, Waldränder, Büsche. Zier-Waldrebe: Rankgitter, Mauern, Pergolen.
- Bodenzeiger
- Waldböden, oft kalkhaltig und gut durchlässig.
- Regionen
- Ganz Europa
- Im Heu
- Nicht gemeldet
- Schmackhaftigkeit
- Sehr gering (sehr scharf/bitter). Oft wird sie beim Abweiden von Heckenblättern versehentlich mitgerissen und gefressen.
Wann das Risiko steigt
April bis September (Saftperiode).
Auf der Weide erkennen
Kletter-Geißblatt, Wilder Hopfen. — geruch : scharfer und reizender geruch beim zerreiben der blätter oder stängel.
- Holzige Kletterpflanze.
- Stängel, die trockenen Weinranken ähneln.
- Sternförmige Blüten (groß und farbig im Garten, klein und weiß in wilden Rispen).
- Im Winter bilden die Früchte Büschel aus weißen, fedrigen Haaren ('Haare der Jungfrau').
Worauf Sie achten
Akute Toxizität.
Dosis : Schwer genau zu bestimmen, da die Toxizität reizend und nicht systemisch tödlich ist. Die Aufnahme einiger Blätter oder Stängel kann ausreichen, um erhebliche Beschwerden zu verursachen.
- Reichlicher, dickflüssiger und fadenziehender Speichelfluss
- Verbrennungen, Geschwüre und Blasen an Lippen, Zunge und Zahnfleisch
- Tränenfluss bei Augenkontakt
- Leichte bis schwere Koliken
- Reizdiarrhö
Wer betroffen ist
Andere Tierarten : Reizend für alle Säugetiere. Der reine Saft kann Blasen auf der menschlichen Haut verursachen (früher von Bettlern verwendet, um Geschwüre vorzutäuschen, daher der Name 'Bettlerkraut').
Bei tragenden Stuten : kein spezifisches Risiko, außer stressbedingten Schmerzen.
Sie loswerden
Methode : Die gesamte Pflanze, vorzugsweise vor der Blüte, entfernen. Dabei Handschuhe tragen, um den Kontakt mit dem reizenden Saft zu vermeiden. Abfälle sicher entsorgen (wenn möglich verbrennen).
- Weiden und Heckenränder inspizieren, um die Waldrebe zu identifizieren und zu entfernen.
- Vermeiden, dass Pferde in Gebieten weiden, wo die Waldrebe reichlich vorhanden ist.
- Waldränder aktiv bewirtschaften, um ihre Ausbreitung auf Weiden zu begrenzen.
Häufig gestellte Fragen
Kann Equio Waldrebe anhand eines Fotos identifizieren?
Es kann helfen, visuelle Hinweise zu ordnen, aber die Identifizierung einer Pflanze sollte mit Vorsicht erfolgen, wenn die Gesundheit des Pferdes auf dem Spiel steht.
Ist Waldrebe im Heu gefährlich?
Das Risiko im Heu ist für dieses Merkblatt nicht immer aufgeführt, aber verdächtiges Futter muss dennoch bis zur Überprüfung isoliert werden.
Diese Seite dient der Information. Bei wahrscheinlicher Aufnahme, auftretenden Anzeichen oder wenn das Pferd empfindlich ist, kontaktieren Sie sofort einen Tierarzt.
