Schwarz-Erle
Alnus glutinosa
Pferd
Gering
Zugang sperren und das Pferd beobachten; beim ersten Anzeichen anrufen. Ein ausschließlicher oder massiver Verzehr junger Frühlingsblätter.
Equio informiert, stellt keine Diagnose. Rufen Sie im Zweifel Ihren Tierarzt.
Was jetzt zu tun ist
- Gegenmittel
- Kein spezifisches Antidot. Symptomatische und unterstützende Behandlung.
- Zeit bis zu Anzeichen
- Wenige Stunden bis 1-2 Tage.
- Prognose
- Ausgezeichnet. Schwere Fälle sind äußerst selten.
- Zugang zum Baum entziehen.
- Heu guter Qualität ad libitum anbieten.
- Frisches Wasser ad libitum bereitstellen.
- Tierarzt kontaktieren, wenn die Verstopfung ausgeprägt ist.
Ihr Steckbrief
- Höhe
- 10 m – 30 m
- Blütezeit
- März bis Mai.
- Giftige Teile
- Blätter (besonders junge) und Rinde.
- Giftstoff
- Tannine (Gerbsäure, Gallussäure)
- Standort
- Flussufer, Bachläufe, Sumpfgebiete, sehr feuchte Wälder.
- Bodenzeiger
- Wassergesättigte Böden, Überschwemmungsgebiete, Ufer.
- Regionen
- Ganz Europa
- Im Heu
- Nicht gemeldet
- Schmackhaftigkeit
- Im Frühjahr eher schmackhaft (zarte Blätter), manche Pferde fressen sie gerne als Leckerbissen vom Wegesrand.
Wann das Risiko steigt
April-Mai (junge Blätter sehr konzentriert).
Auf der Weide erkennen
Haselnuss (ebenfalls runde Blätter, aber spitz zulaufend, nicht gestutzt). — geruch : leichter, herber geruch beim zerreiben der blätter.
- Wasserliebender Baum.
- Dunkle und rissige Rinde.
- Runde Blätter, am oberen Ende 'gestutzt'.
- Im Frühjahr leicht klebrige Blätter (glutinös).
- Früchte als kleine, braune, holzige Zapfen (Strobili).
Worauf Sie achten
Akute Toxizität bei massiver Aufnahme, potenziell chronisch bei wiederholter Aufnahme kleiner Mengen.
Dosis : Für Pferde nicht genau bestimmt, aber ein erheblicher Verzehr junger Blätter ist notwendig, um Störungen zu verursachen.
- Verstopfung, gefolgt von schwärzlichem Durchfall.
- Dumpfe Koliken (leichte Bauchschmerzen).
- Dunkler Urin (Ausscheidung von Tanninen).
- Vorübergehender Appetitverlust.
Wer betroffen ist
Andere Tierarten : Ähnliche Verdauungsstörungen bei Rindern bei übermäßigem Verzehr.
Bei tragenden Stuten : keine.
Sie loswerden
Methode : Eine Ausrottung ist in der Regel nicht notwendig, da der Baum eine wichtige ökologische Rolle spielt. Das Management konzentriert sich auf die Begrenzung des Zugangs und des Verzehrs.
- Überweidung der Ufer im Frühjahr vermeiden.
- Eine ausreichende Versorgung mit hochwertigem Heu sicherstellen, besonders während des jungen Austriebs.
- Risikobereiche identifizieren und bei Bedarf einzäunen.
Häufig gestellte Fragen
Kann Equio Schwarz-Erle anhand eines Fotos identifizieren?
Es kann helfen, visuelle Hinweise zu ordnen, aber die Identifizierung einer Pflanze sollte mit Vorsicht erfolgen, wenn die Gesundheit des Pferdes auf dem Spiel steht.
Ist Schwarz-Erle im Heu gefährlich?
Das Risiko im Heu ist für dieses Merkblatt nicht immer aufgeführt, aber verdächtiges Futter muss dennoch bis zur Überprüfung isoliert werden.
Diese Seite dient der Information. Bei wahrscheinlicher Aufnahme, auftretenden Anzeichen oder wenn das Pferd empfindlich ist, kontaktieren Sie sofort einen Tierarzt.
