Gemeiner Beifuß

Artemisia vulgaris

Pferd

Gering

Zugang sperren und das Pferd beobachten; beim ersten Anzeichen anrufen. Eine sehr große Menge (mehrere Kilogramm), über mehrere Tage verzehrt. Eine tödliche Vergiftung ist nahezu ausgeschlossen.

BeobachtenVorgehen
Jagiftig im Heu

Equio informiert, stellt keine Diagnose. Rufen Sie im Zweifel Ihren Tierarzt.

Was jetzt zu tun ist

Gegenmittel
Kein spezifisches Gegenmittel. Symptomatische und unterstützende Behandlung.
Zeit bis zu Anzeichen
Wenige Stunden bis einige Tage.
Prognose
Prognose: Ausgezeichnet. Schwere neurologische Fälle werden nur bei Wermut oder Rainfarn beobachtet.
  1. Pferd von der Weide nehmen.
  2. Ruhig stellen (besonders wenn es Anzeichen von Erregung zeigt).
  3. Neurologische Anzeichen überwachen.

Ihr Steckbrief

Höhe
1 – 2 m
Blütezeit
Juli bis Oktober.
Giftige Teile
Die ganze Pflanze, insbesondere die oberen Blätter und Blütenspitzen.
Giftstoff
Ketone (Thujon in geringer Dosis) und Bitterstoffe
Standort
Brachflächen, Böschungen, Ränder von Feldwegen, Baustellen, kürzlich umgegrabene Böden.
Bodenzeiger
Schwere, sehr stickstoffreiche und kürzlich gestörte Böden (Erdbewegungen).
Regionen
Ganz Europa
Im Heu
Ja — bleibt getrocknet giftig
Schmackhaftigkeit
Sehr gering (extrem bitter und sehr faserig/hart), das Pferd meidet sie fast immer, es sei denn, es wird durch Hunger auf einer trockenen Brachfläche dazu gezwungen.

Wann das Risiko steigt

JFMAMJJASOND

August bis Oktober.

Auf der Weide erkennen

Nicht verwechseln mit

Wermut (der ganz silbrig/grau ist), Ambrosia (allergieauslösend, aber Blätter beidseitig grün). — geruch : starker, bitterer geruch beim zerreiben.

  • Aufrecht wachsende Pflanze (1 bis 2 m), sehr robust und faserig.
  • Harter Stängel, oft gerillt und rötlich.
  • Eingeschnittene Blätter, oberseits glatt dunkelgrün, unterseits weißlich-filzig.
  • Kleine grünliche Blüten in unauffälligen Rispen.
  • Starker, bitterer Geruch beim Zerreiben.

Worauf Sie achten

Akute und chronische Toxizität möglich (neurologische und abortive Wirkungen).

Dosis : Nicht zutreffend, tödliche Vergiftung nahezu unmöglich. Risiko einer Fehlgeburt bei trächtigen Stuten.

  • Leichte Übererregbarkeit, Muskelzuckungen oder -krämpfe
  • Schwitzen und beschleunigter Puls
  • Leichte bis mäßige Koliken
  • Mögliche Fehlgeburten
  • Starker aromatischer Geruch aus Kot/Atem

Wer betroffen ist

Andere Tierarten : Abtreibend und verleiht der Milch von Kühen (und Ziegen) einen sehr bitteren Geschmack.

Bei tragenden Stuten : abortiv (Thujon verursacht Uteruskontraktionen), für trächtige Stuten unbedingt zu vermeiden.

PferdTrächtige Stute (Risiko einer Fehlgeburt)
Gemeiner Beifuß : Pferdepflege und -management mit Equio-App dokumentiert. Documentation équine avec Equio, l'application d'aide à la décision pour les chevaux.

Sie loswerden

Methode : Wiederholtes Mähen vor der Blüte, manuelles Ausreißen, wenn möglich (mit Handschuhen). Nachsaat vermeiden.

  • Überweidung vermeiden, da dies die Ansiedlung dieser Pflanze begünstigt.
  • Die Bereiche, in denen die Pflanze vorkommt, vor der Samenreife mähen.
  • Einen guten Pflanzenbestand auf den Weiden aufrechterhalten.

Häufig gestellte Fragen

Kann Equio Gemeiner Beifuß anhand eines Fotos identifizieren?

Es kann helfen, visuelle Hinweise zu ordnen, aber die Identifizierung einer Pflanze sollte mit Vorsicht erfolgen, wenn die Gesundheit des Pferdes auf dem Spiel steht.

Ist Gemeiner Beifuß im Heu gefährlich?

Dieses Merkblatt weist auf Vorsicht beim Heu hin. Isolieren Sie verdächtiges Futter und holen Sie professionellen Rat ein, falls eine Exposition möglich ist.

Tierärztliche Priorität

Diese Seite dient der Information. Bei wahrscheinlicher Aufnahme, auftretenden Anzeichen oder wenn das Pferd empfindlich ist, kontaktieren Sie sofort einen Tierarzt.

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