Blauer Eisenhut

Aconitum napellus

Pferd

Kritisch

Jede vermutete Aufnahme ist ein tierärztlicher Notfall. Weniger als 300 Gramm Blätter sind für ein erwachsenes Pferd tödlich.

Die gesamte Pflanze (Wurzeln, Blätter, Blüten)giftige Teile
Sofort anrufenVorgehen
Jagiftig im Heu

Equio informiert, stellt keine Diagnose. Rufen Sie im Zweifel Ihren Tierarzt.

Was jetzt zu tun ist

Gegenmittel
Kein spezifisches Antidot. Intensive symptomatische und unterstützende Behandlung (kardiovaskulär, respiratorisch).
Zeit bis zu Anzeichen
Wenige Minuten bis 1 Stunde
Prognose
Ungünstig. Der Tod kann innerhalb von 1 bis 6 Stunden eintreten.
  1. Sofortige tierärztliche Hilfe.
  2. Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen (kardiorespiratorisch).
  3. Engmaschige Überwachung der Vitalparameter.
  4. Verhinderung der Absorption (falls möglich und risikofrei).

Ihr Steckbrief

Höhe
0.5 m – 1.5 m
Blütezeit
Juni bis September
Giftige Teile
Die gesamte Pflanze (Wurzeln, Blätter, Blüten).
Giftstoff
Diterpen-Alkaloide (Aconitin)
Standort
Gebirge (Alpen, Pyrenäen), feuchte Waldränder, oft in Gärten kultiviert.
Bodenzeiger
Nährstoffreiche, tiefgründige, feuchte und schattige Böden.
Regionen
Europa (Gebirge), Gemäßigte Zonen
Im Heu
Ja — bleibt getrocknet giftig
Schmackhaftigkeit
Wird auf der Weide gemieden, aber Vergiftungen sind durch kontaminiertes Bergheu oder Gartenabfälle möglich.

Wann das Risiko steigt

JFMAMJJASOND

Juni bis September.

Auf der Weide erkennen

Nicht verwechseln mit

Rittersporn (Delphinium), ebenfalls giftig. — geruch : geruchlos

  • Majestätische, hohe Pflanze.
  • Intensiv blau-violette Blüten in Helmform ('Jupiterhelm').
  • Tief eingeschnittene, dunkelgrüne Blätter.
  • Aufrechter Stängel.

Worauf Sie achten

Akute Toxizität

Dosis : Weniger als 300 g frische Blätter für ein erwachsenes Pferd.

  • Hypersalivation und Koliken
  • Unruhe, gefolgt von extremer Schwäche
  • Herzrhythmusstörungen (Flimmern)
  • Pharynxparalyse (Unfähigkeit zu schlucken)
  • Atemstillstand und Herzstillstand

Wer betroffen ist

Andere Tierarten : Tödlich für alle Tiere und Menschen. Selbst längerer Hautkontakt mit dem Saft ist gefährlich.

Bei tragenden Stuten : tödlich für Stute und Fohlen.

PferdEselPonyMenschenAndere Säugetiere (Rinder, Schafe, Ziegen, Hunde, Katzen)
Blauer Eisenhut : Pferdepflege und -management mit Equio-App dokumentiert. Documentation équine avec Equio, l'application d'aide à la décision pour les chevaux.

Sie loswerden

Methode : Die gesamte Pflanze, einschließlich der Wurzeln, vor der Blüte entfernen. Schutzhandschuhe und Schutzkleidung tragen. Die Pflanze durch Verbrennung vernichten.

  • Aconitum napellus von Weiden und Stallbereichen identifizieren und entfernen.
  • Niemals Heu aus Gebieten verwenden, in denen diese Pflanze vorkommt.
  • Beim Umgang mit der Pflanze Handschuhe tragen, um Hautkontakt zu vermeiden.
  • Personal und Pferdebesitzer über die Gefahren dieser Pflanze aufklären.

Häufig gestellte Fragen

Kann Equio Blauer Eisenhut anhand eines Fotos identifizieren?

Es kann helfen, visuelle Hinweise zu ordnen, aber die Identifizierung einer Pflanze sollte mit Vorsicht erfolgen, wenn die Gesundheit des Pferdes auf dem Spiel steht.

Ist Blauer Eisenhut im Heu gefährlich?

Dieses Merkblatt weist auf Vorsicht beim Heu hin. Isolieren Sie verdächtiges Futter und holen Sie professionellen Rat ein, falls eine Exposition möglich ist.

Tierärztliche Priorität

Diese Seite dient der Information. Bei wahrscheinlicher Aufnahme, auftretenden Anzeichen oder wenn das Pferd empfindlich ist, kontaktieren Sie sofort einen Tierarzt.

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